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Norwegentour der Fjordheros oder – flippers vom 10.06. – 19.06.2005:
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Norwegentour der Fjordheros / – flippers

Oppi (Jörg Oppen), Hugo (Thomas Krug), Letsche (Thorsten Rump),

Reini (Reinhard Fölsch), Röpi (Wolfgang Röper) und Teddy (Frank Raschke)


Die Motorradtour begann am
Freitag, den 10.06. um 8:00 Uhr
in der Adlerstraße in Rellingen.
Sie führte über Dänemark nach Hanstholm,
mit der Fähre nach Egersund /Südnorwegen,
mit dem Moped die Küste entlang nach Bergen,
dann Richtung Geiranger Fjord und über Fagernes , Oslo
zurück nach Göteborg (Schweden).
Mit der Fähhre wieder nach Frederikshavn/Dänemark,
um über die Autobahn am Sonntag, den 19.06. um 19:00 Uhr
wieder nach Hause zu kommen.
Wir sind 3160 Kilometer gefahren
und haben pro Person um die 1200,- Euro ausgegeben.

Die Tour durch Norwegen war geprägt durch wunderschöne Fahrten an Fjorden entlang,
Gebirge, die immer unterschiedliche Nuancen zeigten,
verschieden saftige Grüntöne, schneebedeckte Gipfel,
massive Felswände, unterschiedlichste Höhen,
Landschaften, teilweise punktuell von der Sonne beschienen,
schneebedeckte Höhenlagen, Serpentinen,
mystisch wirkende Gegenden,
wo von allen Seiten Wasserfälle und reißende Bäche auf uns zu kamen,
Nebelschwaden uns begleiteten, Wolken nur wenige Meter über uns.
Fjorde, Seen und Bäche hatten die unterschiedlichsten Eigenschaften.
Mal azurblau und so klar, dass es an die Malediven erinnerte,
dann wiederum tiefschwarz und glänzend, reißend, leicht strömend, glasklar,
dass sich die Gegend drum herum darin spiegelte.
Klein und eng, dann wieder riesig groß,
schlängelnd, weit öffnend, teilweise mit Inseln besät, teils ohne.
Wir haben viele Wasserfälle gesehen, die klein und schmal waren,
breit und massig, einzeln, mehrere neben einander, tief fallend, weniger tief fallend.
Mal direkt neben der Straße, mal weit entfernt.
Einige mit Sagen umwoben, einige die aus dem Nichts erschienen.

Die Straßen waren durchweg gut befahrbar.
Viele Tunnel mussten wir passieren, die teilweise gar nicht, teils wenig,
manchmal aber auch gut beleuchtet waren.
Aber eins zeichneten alle aus: Sie waren bitterkalt.

Bemerkenswert war auch die Stille und Ruhe,
die immer um uns herum präsent war.
Für uns neu waren auch die Lichtverhältnisse.
Es wurde eigentlich nie dunkel, vielleicht schummrig,
dämmrig zwischen 1.30 und 2.30 Uhr.
Kein Straßenlärm, kein Industriesmog,
ruhige, zurückhaltende und immer freundliche Norweger rundeten die Idylle ab.
Es war schön, diese Eindrücke genießen zu dürfen.

Auch das Wetter meinte es eigentlich gut mit uns.
Wenn es mal regnete, war es eigentlich feiner Landregen,
bei dem wir mit unserem Regenzeug weiterfahren konnten.
Einzig am Preikestolen und in Bergen
haben wir eine schöne Husche von oben bekommen,
die aber auch relativ schnell vorüberzogen.

Hervorzuheben war auch die Gruppendynamik,
verbunden mit stets freundschaftlichen und netten Miteinander.
Kein Stress, kein Streit, immer lustig und einer Meinung.
Mit Letsche hatten wir einen guten Leader,
der immer zügig genug fuhr, um Spass in den Kurven zu haben,
aber auch das Tempo so dosierte,
dass die Gruppe zusammenbleiben konnte.
Damit hatte er sich auch für die Gruppenkasse prädestiniert,
um damit z. B. unsere Fährfahrten, Pølser, etc. zu bezahlen.

Leider gab es auch weniger schöne Geschichten,
wie der erneute Schlüsselbeinbruch von Reini,
der dann nach 3 Tagen die Tour abbrechen musste.

Der Sturz von Letsche, der ihm eine Leistenprellung bescherte
und sein Motorrad ein wenig beschädigte.

Auch der Zahnbrückenbruch bei Letsche,
verursacht durch ein Biss auf ein Corny Riegel war bedauernswert,
wurde aber eigentlich unter der Kategorie:
Ist halt passiert, ist nicht so schlimm, geht weiter,
es wird nun auf der rechten Seite gekaut, abgehakt.

Der Muskelfaserriss in Teddys rechten Oberschenkel tat uns nicht weh,
ihm bescherte er während der Fahrten keine Schmerzen,
beim Laufen war er bedingt eingeschränkt,
aber das ließ er uns nicht merken.

Nachdem sich Hugo auf der Fähre nach Egersund
so ungefähr 8 kg Fisch, eingelegte Oliven und Knoblauch,
diverse, andere undefinierte Dinge einverleibte,
kam die Quittung auf dem Fuss: Eine ganze lange Nacht lang auf´m Klo!
War für uns nicht weiter schlimm, aber wiederum Letsche musste leiden.
Er teilte mit Hugo das Zimmer, konnte wegen unangenehmer Düfte kaum atmen
und am nächsten Morgen lag ein seltsamer Belag auf seiner Zahnbürste!

Nun möchte ich auf die einzelnen Tage
mit unseren gefahrenen Strecken eingehen.
Klicke dazu jeweilig auf den Tag an.

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