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Alpentour 2005
von Uwe Balser / Steinbach
Planung
Die Planung lief seit Oktober 2004 und wurde bis zum Start noch mal komplett umgearbeitet.
Eigentlich sollte die Tour, die auf 4, 5 Tage Fahren plus 2 An- und Abreise mit 3 Mann (Peter, Falko und meinereiner) ausgelegt war, ihren Schwerpunkt in der Schweiz haben. An- und Abreise per Ford Transit mit Anhänger bis Füssen, dort Unterkunft für die erste Nacht. Bus und Hänger dort stehen lassen und jede Nacht eine andere Unterkunft.
Nun war die Pension in Füssen aber seit Frühjahr geschlossen, also suchte Peter eine andere und fand schliesslich auch eine sehr empfehlenswerte bei Pfronten. Dann hatte er viel über Kontrollen und Strafen in der Schweiz gehört und gelesen und machte den Vorschlag, die Tour mehr nach Nordost-Italien zu verlagern.
Hmhm....ich hatte schon die komplette Route ausgearbeitet, ca. 1700km lang. Also gut, wieder Karten und Messgerät rausgeholt und neu geplant. Waren wieder ein paar Stunden, aber wie wir am Ende feststellten, hatte sich das wirklich gelohnt. Was wir auch feststellten mussten, war die nicht gerade kleine Differenz zwischen Theorie und Praxis. Geplant hatte ich eine Streckenlänge von ca. 1670km, am Ende waren es über 1900km. Was aber dem Spass überhaupt keinen Abbruch tat. ;-) Die Differenz kam schlicht durch Messfehler zustande. Beim Abrollen der Strecke auf einer 500.000er Karte kann man nicht jede Kurve mitnehmen und dadurch fehlten jeden Tag bis zu 80km.
Zwischendurch gab es noch ein bisschen Überlegungsnot, der Transit hatte bis 2 Wochen vor dem Start noch keine Hängerkupplung. Das war dem Besitzer irgendwie untergegangen. Nachdem wir schon mal das Fahren mit 2 Autos (Transit mit einem Motorrad drin und das zweite Auto mit Hänger, denn wir haben keinen Hänger für 3 Motorräder) in der Planung hatten, ergab sich dann zum Glück doch noch der Anbau der Kupplung. Also alles in Butter.
Vorbereitung
Am Samstag 28. Mai habe ich mittags den Transit abgeholt. Ein noch recht neues Gefährt mit gerade mal 6800km auf dem Tacho, alle Sitzbänke ausgebaut. Eigentlich hatten wir vor, die zweite Bank drinzulassen, denn vorne mit 3 Mann nebeneinander zu sitzen, erschien zunächst als ziemlich eng, wir sind alle 3 keine Leichtgewichte. Mit zweiter Bank passte aber kein Motorrad hinein, also doch vorne sitzen. Passte aber prima.
Sonntag Nachmittag dann Peters GSXR1000 in den Transit verladen, dann nach Hause und die Schienen auf den Hänger schrauben. Anhängen, meine GS1150 verladen. Montag Vormittag dann Falko's 1000er Fazer verladen, noch einen Kaffee und um 12:30 dann Peter an der Arbeit abholen. Aufsitzen und endlich losfahren.

Anfahrt
Irgendwie war das schon erleichternd, als die Fuhre endlich rollte. So lange hatten wir uns darauf gefreut und alle waren super drauf.Über die A45 auf Aschaffenburg und weiter auf der A3 bis Würzburg. Am Spessart zeigte dann der Transit, was 125 Diesel-PS leisten können, der zog die Fuhre mit über 120 den Berg hoch. Aber nicht weitersagen..... ;-)
In etwa 4,5 Stunden haben wir die 450km bis Pfronten zurückgelegt. Wetter war nicht so berauschend, aber bei dieser Art des Transportes stört das eher weniger.

Am Start in Giessen, noch schnell Diesel nachfüllen

Abladen, Bus und Hänger parken. Hinter dem Haus gibt es einen Platz, dort konnten wir beides die ganze Woche über stehen lassen.

Dann Zimmer beziehen und Essen. Noch ein paar Biere und Obstler und pennen.

Sind sehr nette Wirtsleute dort, das Essen konnte sich sehen lassen und gut geschlafen haben wir auch. Was will man mehr.

Die Unterkunft in Röfleuten bei Pfronten  
   

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